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SUMMARY:Gedenken an die Opfer der antisemitischen Novemberporgrome 1938
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DESCRIPTION:Erinnern heißt Handeln - Gedenken an die Opfer der 
 antisemitischen Novemberporgrome 1938\nDie antisemitischen Pogrome vom 7. 
 bis zum 13. November 1938\, die in der Nacht vom 9. auf den 10. November 
 1938 in ganz Deutschland ihren Höhepunkt fanden\, markieren den Übergang 
 zur systematischen Vernichtung der Jüdinnen:Juden in Europa und darüber 
 hinaus.\nDer Antisemitismus wuchs in den Jahrhunderten zuvor und hörte 
 auch nach 1945 nicht auf. In der Nacht vom 9. auf den 10. November wurden 
 1.400 Synagogen angezündet\, jüdische Geschäfte geplündert und in den 
 folgenden Tagen mindestens 30.000 Jüdinnen:Juden in Konzentrationslager 
 deportiert. Auch in Münster fand ein Pogrom statt.\nInsgesamt wurden etwa 
 6 Millionen Jüdinnen:Juden in der Shoah vom nationalistischen Regime und 
 seinen Anhänger:innen ermordet.\nHeute ist Antisemitismus überall präsent.
  Im linken\, liberalen\, konservativen und rechten Spektrum. In der 
 bürgerlichen Mitte\, in allen Klassen\, säkular\, islamistisch oder 
 christlich. Die Zahl der antisemitischen Gewalttaten steigt. Stolpersteine
  werden politisch boykottiert. Junge Jüdinnen:Juden müssen vor der 
 Synagoge in Halle einen Rechtsextremisten daran hindern\, das Gedenken an 
 den antisemitischen Anschlag von 2019 einzunehmen.\nJüdisches Leben wird 
 im Land der Täter bedroht. Die Erinnerung an die Shoah wird im Land der 
 Täter für politische Zwecke instrumentalisiert. Das nehmen wir nicht 
 hin!\nDarum Gedenken wir am 9.11. um 18 Uhr auf der Stubengasse. Wir 
 gedenken allen Opfern der Novemberpogrome. Wir gedenken allen ermordeten 
 Jüdinnen:Juden und Widerstandskämpfer:innen. Erinnern heißt Handeln! Gegen
  jeden Antisemitismus!
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